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Gesund im Büro - aber wie?

Vielen Dank an die liebe Anne, dass ich einen Gastbeitrag schreiben darf.

 

Mein Name ist Astrid und ich bin seit November 2016 Ernährungsberaterin.

Es ist mir ein Herzenswunsch, anderen Leuten in Sachen Ernährung helfen zu können und zu dürfen. Spezialisiert habe ich mich auf die Gewichtsreduktion von Erwachsenen, wo ich meine Klienten mit speziell für sie angefertigten Konzepten unterstütze und begleite.

Das funktioniert per Onlineberatung, sowie vor-Ort in Salzgitter/Niedersachsen.

 

Zudem berate ich auch gern zu einer gesunden Ernährung im Büroalltag. Viele wissen nicht, wie sie sich hier gesund ernähren sollen.

 

Mein Tipp für Dich:

Kauf Dir eine hochwertige Lunchbox. Durch das tägliche kreieren neuer Ideen hast Du einen ganz anderen Bezug zu Deinem Essen. Du weißt, was drin ist und Du kannst Dein Essen mit vollem Genuss verspeisen.

Als ich mit den Lunchboxen angefangen habe, habe ich jeden Tag meine vollgepackte Lunchbox fotografiert.

Ideen und Inspirationen bekommt Ihr auf meiner Facebookseite.

 

Ein Beispiel möchte ich Dir hier mit auf dem Weg geben:

frisches Obst und Gemüse (zum Beispiel Apfel, Weintrauben, Mandarine, Orange, Gurkenscheiben, Cocktailtomaten, Paprika, Möhre), ein Vollkornbrötchen (oder Vollkornbrot) mit Pflanzenmargarine, einer Scheibe Käse und nach Geschmack mit dünnen Gurkenscheiben belegt. Dazu gibt’s etwas zum Knabbern, nämlich Nüsse. Sie sind auch für die Abnahme in Maßen sehr gesund. Auch zum Naschen darf es etwas sein, wie ein kleiner Schokoladenriegel oder jetzt in der Weihnachtszeit gern auch Plätzchen.

Esse dieses mit Genuss und freue Dich täglich auf Deine süße Portion. Auch einen Joghurt kannst Du mitnehmen oder ungezuckertes Fruchtmus. Lecker! Es gibt wahnsinnig viel Möglichkeiten, raus aus dem Büro-Ernährungstief zu kommen und dabei unterstütze ich Dich sehr gern.

 

Ich berate alle meine Klienten individuell, denn es ist mir wichtig, die genaue Lebens/Ernährungssituation zu betrachten und einzubeziehen. Wenn Ihr Fragen habt, schreibt mich gern an. Gemeinsam finden wir das passende Konzept für Dich.

 

 

Herzliche Grüße,

Deine Astrid

 

Du möchtest Kontakt mit Astrid aufnehmen?

Dieses kannst Du wie folgt tun:

 

Astrid Timmel

 

 

Telefonnummer: 0171/2099029

Fax: 0321/21107983

E-Mail-Adresse: beratung@astridtimmel.de

 

Homepage: www.astridtimmel.de

Facebook: www.facebook.com/ernaehrungsberatungastridtimmel

 

 

Möchtest Du mehr über Tipps und Trick zur Ernährung im Büroalltag wissen? Dann lasse es mich wissen, in dem Du mir einen kurzen Kommentar hinterlässt. 

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Diese 9 Dinge, sollten Kinder unter einem Jahr nicht essen.

Heute möchte ich Dir gerne 9 Punkte nennen, auf die Du im ersten Lebensjahr besonders achten solltest. 

 

Der Honig

ist ein hochwertiger Naturstoff und er hat sehr viele gute Eigenschaften. Doch im ersten Lebensjahr ist es ein absolutes Tabu für die Kinder. Da der Honig das Bakterium Clostridium botulinum enthalten kann. Dieses Bakterium verbreitet sich explosionsartig und bildet ein Gift, welches die Muskeln lähmt und es führt dann zum Tot. 

 

Das Salz

führt zu einer Schändung der kleinen Nieren, da sie das Salz noch nicht so gut verarbeiten können. Der Salzbedarf des Babys wird durch die Muttermilch oder Säuglingsanfangsnahrung gedeckt. Wenn das Kind bereit ist, für die Beikost oder Baby-led waening bekommt es das benötige Salz aus den natürlichen Lebensmitteln, die von Natur aus Natrium enthalten. Die Hersteller geben oft auf den Listen der Inhaltsstoffe Salz unter Natrium an. 1 Gramm Natrium entspricht 2,55 Gramm Salz.

 

Empfehlung

  • kein gesalzenes Essen dem Baby geben
  • ohne Salz kochen
  • keine Fertigprodukte verwenden
  • beim Kauf auf Inhaltsstoffe achten
  • Nahrungsmittel für Babys enthalten kaum Salz

      !ACHTUNG! Verwechslungsgefahr zwischen den Produkten für ältere Kinder 

 

Der Zucker

sollte im ersten Lebensjahr vermieden werden, da es gut ist, die Süßschwelle der Kinder so niedrig wie möglich zu halten. Den Kontakt mit Zucker kann man nie vermeiden oder verbieten, aber man kann darauf achten. Zuckerhaltige Lebensmittel wie Limonade, gesüßte und ungesüßte Säfte sind deshalb ungeeignet. Die Lebensmittelindustrie deklariert Zucker auch wie folgt: Glucose, Maltodextrin, Maltose, Fruktose, Dextrose, Saccharose, Sirup und Dicksaft. Leider gibt es noch viel mehr Synonyme für Zucker. 

 

Rohe Eier, Fleisch und Fisch

dürfen nicht gegeben werden, da die Gefahr zu hoch ist, dass diese Salmonellen enthalten können. 

Das Kind sollte auch keinen Fisch mit Gräten bekommen, wegen der Erstickungsgefahr. 

 

Die Rohmilch

ist eine unverarbeitete Milch und wird somit nicht auf 40 Grad Celsius erhitzt. Da dieser Prozess nicht stattfindet, kann sie zum Beispiel mit Salmonellen, Listerien, EHEC-Bakterien kontaminiert sein. Am besten verwendet man Kuhmilch mit 3,5% Fett. 

 

Die fettreduzierten Lebensmittel

sollten gemieden werden. Eine ausreichende Zufuhr von guten Fetten und den essentiellen Fettsäuren ist wichtig, für die Entwicklung des Kindes und damit der Energiebedarf gedeckt ist. 

Hochwertige Pflanzenöle, wie zum Beispiel das Rapsöl sind sehr dafür geeignet. Kaltgepresste Öle sind ungeeignet, wegen der Reinheit. Bei guten Olivenöl kostet der Liter mind. 10 Euro.

 

Die Sojaprodukte

sollen im ersten Lebensjahr nicht gegeben werden, da sie Phytoöstogene enthalten, diese können zu Fruchtbarkeitsstörungen und Schilddrüsenerkrankungen führen. Die Bohnen sind auch gentechnisch verändert. Nach dem ersten Lebensjahr können kleine Mengen der Sojaprodukte geben werden.

 

Nüsse,

Erbsen, Bohnen, Samen und kleine Beeren, sollten nur in pürierter Form geben werden. Untergliedert besteht die Gefahr, dass sich das Kind an diesen Dingen verschluckt. 

 

Koffein- und alkoholhaltige Getränke oder Speisen

sind verboten.

 

Ich hoffe, dass Dir die 9 Dinge weiterhelfen konnten.

 

 

Hast Du Fragen zum Thema Beikost oder Kinderernährung? 

Gerne kannst Du sie mir als Kommentar hier hinterlassen oder Du schreibst mir eine E-Mail.

 

 

Mein nächster Säuglingsernährungskurs findet am 03.12.2016 in München statt. 

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Prinzessin Blubberbauch

Heute möchte ich Dir gerne ein sehr schönes Kinderbuch zum Thema Nahrungsmittelunverträglichkeiten vorstellen.

,,Prinzessin Blubberbauch´´ ist ein Kinderbuch von Fritzi Bender und ist 2013 im BoBo Verlag Fichtinger / Bosch GbR Bochum erschienen. 

 

Die Geschichte spielt im Allesleckerland, wo saftige Pommes und deftige Hamburger an Bäumen und Lollis, Bonbons und Zuckerstangen auf den Feldern wachsen. Die Königin und der König Börger wünschten sich so sehr ein Kind und bekamen bald darauf eine Prinzessin. Die kleine Prinzessin hatte eine Besonderheit: Nach jedem Essen blubberte ihr Bauch, bekam etwas Bauchschmerzen und muss dann immer pupsen. Sie hatte ein Pupsproblem und deswegen hieß sie auch Prinzessin Blubberbauch. Dieses Problem wurde immer größer und somit war es nicht nur ihres, sondern auch bald das des ganzen Volkes im Allesleckerland, da man die Prinzessin mittlerweile nicht nur hören, sondern auch riechen konnte. Eines Tages kam der Erfinder Herr Schlaumeyer Soistleicht und erfand viele nützliche Dinge für das Volk, aber keines konnte die Beschwerden der kleinen Prinzessin lindern. Es gab nicht nur das Allesleckerland, sondern auch noch das Vollkornland, Eierland, Obstland und das Vierländereck. Diese bekamen auch langsam die Pupse mit und es sprach sich schnell herum, dass der König und die Königin Börger, dringend eine Lösung suchen. Da hörte Herr Doktor Wasvertragichnicht von den Sorgen und Nöten und machte sich auf den Weg in das Schloss. Nach langer Beobachtung und Versuchen konnte die Lösung des Problems gefunden werden.

 

Die Autorin greift das Thema Nahrungsmittelunverträglichkeiten sehr kinderfreundlich auf. Sie vermittelt es den Kindern und auch den Eltern auf eine süße und witzige Art und Weise. Sie zeigt auch, wie schwierig es manchmal mit der Diagnostik sein kann und dass es etwas Geduld benötigt. Laktose-, Fruktoseunverträglichkeit und Zöliakie werden mit aufgegriffen. Es wird auch darauf hingewiesen wie wichtig die gesunde und ausgewogene Ernährung ist und aus diesem Grund schließen sich alle Länder am Ende zusammen. Fritzi Bender lässt auch immer wieder Spiele in die Geschichte einfließen, welche die Prinzessin spielt, um auch zum Spielen anzuregen. 

Die Illustratorin Sandra Sauter rundet das ganze Buch noch mit ihren liebevoll gestalteten Bildern ab. 

 

 

 

Schau am 18.11.2016 auf meine Facebook-Seite, da kannst Du dann dieses Buch gewinnen.

 

Hast Du Fragen zum Thema Nahrungsmittelunverträglichkeiten?

Gerne kannst Du sie mir als Kommentar hier hinterlassen oder Du schreibst mir eine E-Mail.

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10 Tipps zur leichteren Beikosteinführung

In meinem letzten Beitrag zum Thema Säuglingsernährung habe ich Dir gezeigt, woran Du erkennst, dass Dein Baby bereit für den Löffel ist. Heute möchte ich Dir zehn Tipps an die Hand geben, wie Du Dir und Deinem Baby das Essen etwas leichter machst. Am besten startest Du, wenn Dein Baby nicht zu hungrig oder zu müde ist.

 

  • Für Dein Baby ist die feste Konsistenz der Nahrung und das Essen vom Löffel neu. Lass Dich somit nicht verunsichern, wenn die Beikosteinführung nicht auf Anhieb klappt. Es ist für Euch beide eine neue Lernphase.
  • Das Essen soll Dir und Deinem Baby Spaß machen, auch wenn es am Anfang eine Sauerei geben wird. Deshalb ziehst Du Dich und Dein Baby entsprechend an und sicherst auch am besten die umstehenden Möbel und den Boden.
  • Setze Dein Baby bei Dir auf den Schoß, sodass es aufrecht sitzt, und halte immer Blickkontakt beim Füttern.
  • Schalte alle Störquellen aus (Fernseher, Radio, Handy, …), damit Ihr Euch beide auf das Essen vom Löffel konzentrieren könnt.
  • Halte den Löffel vor den Mund Deines Babys und warte bis es ihn von alleine öffnet. Du kannst es ihm auch vormachen, damit es Dir nachahmen kann und somit auch animiert wird.
  • Halte Dir immer zwei oder drei Löffel extra bereit, falls Dir Dein Baby einen Löffel klaut und nicht wieder hergeben mag.
  • Führe neue Lebensmittel immer in einem Abstand von drei Tagen ein. So kannst Du besser erkennen, ob das neue Lebensmittel gut vertragen wird.
  • Wenn Dein Baby ein Lebensmittel ablehnt, dann probiere es in zwei oder drei Tagen wieder. Dein Baby muss ein Lebensmittel mindestens zehnmal probieren, und wenn es dann immer noch ablehnt, dann mag es das Lebensmittel wirklich nicht.
  • Gebe Deinem Baby genug Zeit um die Mahlzeit zu erforschen, dazu setzt es Zunge, Lippen, Gaumen und auch die Finger ein.
  • Beende das Essen, sobald Dein Baby Dir zeigt, dass es satt ist. Dein Baby schließt den Mund und dreht den Kopf weg. Bitte respektiere die Sättigungszeichen. Jedes Baby weiß am besten, wie viel es braucht.

 

Ich hoffe, dass Dir die zehn Tipps weiterhelfen konnten. Hast Du vielleicht auch noch andere Tipps?

 

 

Hast Du Fragen zum Thema Beikost? 

Gerne kannst Du sie mir als Kommentar hier hinterlassen oder Du schreibst mir eine E-Mail.

 

 

Mein nächster Säuglingsernährungskurs findet am 23.11.2016 in München statt. 

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Bist du Nahrungsmittelintolerant?

Immer mehr Menschen reagieren empfindlich auf bestimme Lebensmittel.  Aus diesem Grund möchte ich Dir gerne die häufigsten Unverträglichkeiten erklären. Wenn Du selbst betroffen bist oder den Verdacht hast, möchte ich Dir auch zeigen, auf was Du achten musst und was Du selbst tun kannst. 

 

Heute möchte ich Dir eine Einführung in die Nahrungsmittelunverträglichkeiten allgemein geben.

 

Die meisten betroffenen Personen leiden nach dem Essen zum Beispiel an Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall und Kopfschmerzen. Diese Beschwerden weisen selten auf eine Nahrungsmittelallergie, sondern auf eine Nahrungsmittelintoleranz hin. Häufig wird das Wort Nahrungsmittelallergie auch als Synonym für die Nahrungsmittelintoleranz verwendet, obwohl Nahrungsmittelallergie und Nahrungsmittelintoleranz zwei Unterformen der Nahrungsmittelunverträglichkeit sind. 

Die Beschwerden bei der Nahrungsmittelintoleranz sind sehr ähnlich wie bei einer Nahrungsmittelallergie, treten jedoch erst viele Stunden später auf. 

Bei der Unverträglichkeit kommt es auch auf die Dosis an, die man zu sich nimmt. Es kann durchaus vorkommen, dass man geringe Mengen des Lebensmittels problemlos verträgt. 

 

Welche Formen gibt es?

 

Man unterscheidet die Nahrungsmittelunverträglichkeiten in verschiedene Formen

  

Enzymatische Intoleranz

Hier entsteht die Unverträglichkeit aufgrund eines Enzymmangels oder eines Enzymdefekts.

Zu diesen Intoleranzen gehören:

  • Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit)
  • Fruktoseintoleranz (Fruchtzuckerunverträglichkeit)
  • Histaminintoleranz (Histamin entsteht im Körper und kann auch mit der Nahrung zugeführt werden.)
  • Sorbitintoleranz (Zuckeraustauschstoff)

 

Pseudoallergische Reaktion

Der Körper reagiert auf bestimmte Lebensmittelinhaltsstoffe und es entstehen keine Antikörper. 

 

Immunologische Reaktionen

Die Beschwerden treten nach wiederholtem Kontakt mit dem Nahrungsmittel auf.

  • Zöliakie (Glutenunverträglichkeit)

 

Du hast einen Verdacht? 

 

Es ist wichtig, dass Du bei einem Verdacht eine Ernährungsanamnese durchführen lässt bzw. Du ein ausführliches Ernährungsprotokoll führst, damit Du mit Deinem Arzt (m/w) oder Deiner Ernährungsberaterin (m/w) auf die Suche gehen kannst. Gerät dann ein bestimmtes Lebensmittel in Verdacht, dann kann man durch Verzicht des Lebensmittels schauen, ob die Beschwerden bei Dir besser werden oder sogar ganz verschwinden.  

 

 

Kann man es auch im Labor testen?

 

Die einzige sinnvolle Testung ist der Atemtest. 

Eine Blutuntersuchung beim Arzt ist sinnlos, da bei einer Unverträglichkeit keine Antikörper (Ig-E) bildet werden und somit auch nicht im Blut nachweisbar ist.

Nur die Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) kann man im Blut nachweisen, da es eine immunologische Reaktion ist und das Immunsystem auf das Gliadin reagiert.

 

Ich hoffe, ich konnte Dir einen kleinen Einblick in das Thema Nahrungsmittelintoleranz verschaffen. Die Unverträglichkeiten werde ich noch alle einzeln aufführen. 

 

Hast Du Fragen zum Thema Nahrungsmittelunverträglichkeiten?

Gerne kannst Du sie mir als Kommentar hier hinterlassen oder Du schreibst mir eine E-Mail.

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Bereit für den Löffel?

Es kommt der Zeitpunkt, wo Deinem Baby die Muttermilch oder Säuglingsanfangsnahrung nicht mehr ausreicht und dann beginnt eine neue Ernährungsphase für Dein Baby. 

Bei vielen Eltern löst das Thema Beikost viele Ängste aus, da man bei der Ernährung seines Kindes nichts falsch machen will.

 

Ich möchte, dass Du ganz entspannt an dieses Thema herangehen kannst, und beantworte in meinem Blog die Fragen, die ich in meinen Beratungen häufig gestellt bekomme. 

 

Stellst Du dir auch die Frage, woran du erkennst, das dein Baby bereit ist für die Beikost?

 

 

Mit diesen 5 Punkten, kannst Du dir sicher sein das Dein Baby bereit ist.

 

 

Sitzen

Es ist wichtig das Dein Baby mit wenig Unterstützung aufrecht sitzen und dabei den Kopf selbstständig stabil halten kann. 

 

 

Interesse

Es zeigt immer mehr Interesse an Deinem Essen und bei diesem Anblick beginnt es auch schon langsam Kaubewegungen. 

Es kann das Essen selbstständig greifen, festhalten und sich auch gezielt in den Mund stecken und erforscht somit auch die Konsistenz, Geruch, Aussehen und Geschmack des einzelnen Lebensmittels. 

Dein Essen ist somit nicht mehr sicher vor deinem Baby. 

 

 

Zungenstreckreflex

Es ist wichtig, das Dein Baby keinen Zugenstreckreflex mehr besitzt. Die Säuglinge haben diesen in den ersten Lebensmonaten, dieser Reflex schützt sie vor dem Verschlucken, wenn sie Dinge in den Mund nehmen, die nicht für sie geeignet sind. 

Sollte dieser Reflex noch vorhanden sein, dann warte einfach noch ein paar Wochen mit der Beikosteinführung. 

 

 

Verstärktes Hungergefühl

Die Muttermilch oder Säuglingsanfangsnahrung reicht Deinem Baby nicht mehr aus und verlangt immer häufiger Milch- bzw. Falschmahlzeiten.

 

 

Motorische Entwicklung

Dein Baby kann sich vom Rücken auf den Bauch drehen, dann ist die Zunge auch so weit, dass sie sich seitlich bewegen kann, die beiden Entwicklungen treten beinah gleichzeitig auf. 

(Lege Dein Baby nie unbeaufsichtigt auf Bett oder Sofa.)

 

 

Natürlich möchte ich auch auf die Sicherheit dem Füttern hinweisen.

 

  • Füttert Dein Baby immer nur in einer aufrechten Sitzposition, damit es sich nicht am Essen verschlucken kann. Das heißt auch das Dein Baby nicht in der Babyschale essen soll, da es da in einer ungeeigneten Position liegt.
  • Lasse Dein Baby nie mit Essen alleine. 
  • Dein Baby wird weiter nach Bedarf gestillt oder bekommt eine Flaschenmahlzeit mit Säuglingsanfangsnahrung, da es weiterhin eine gute Nährstoffversorgung benötigt. Dein Baby reduziert selber die Milchmahlzeiten. 

 

 

Ich hoffe, dass ich Dir einen guten Überblick über die Reifezeichen vermittelt konnten.

 

 

Hast Du Fragen zum Thema Beikost? 

Gerne kannst Du sie mir als Kommentar hier hinterlassen oder Du schreibst mir eine E-Mail.

 

 

Mein nächster Säuglingsernährungskurs findet am 23.11.2016 in München statt. 

 

 

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Warum solltest du regional und saisonal einkaufen?

Heute möchte ich Dir in meinem ersten Blogartikel 7 gute Gründe nennen, warum Du Deine Lebensmittel regional und saisonal einkaufen solltest. 

 

Es ist umweltschonend, wenn Du regional einkaufst, da die Transportwege kurz und überschaubar sind.  Alle Lebensmittel, die nicht aus der Region oder außerhalb der Saison in den Supermärkten angeboten werden, belasten die Umwelt. Entweder entstehen lange Transportwege oder hohe Energiekosten, da zum Beispiel die Gewächshäuser beheizt werden müssen.

 

Wie Du sicher weist, schmecken die Erdbeeren von Mai bis Juli besser als, wenn du sie im Oktober kaufst. Saisonales Obst und Gemüse können auf dem Feld richtig ausreifen und dann erntefrisch verkauft werden. Dadurch schmeckt es besser und die Lebensmittel sind auch reicher an Vitalstoffen.  Die meisten Produkte, die importiert werden müssen, reifen erst auf den Transporten oder im Supermarkt nach. 

 

Wenn Du direkt bei Deinem Bauernhof in deiner nähe einkaufen kannst, kannst Du dich persönlich von der Qualität vor Ort überzeugen. Bei vielen regionalen Anbietern ist das Bio-Siegel zum Standard und auch zum Markenzeichen geworden. 

 

Die Preise der Produkte kannst Du oft günstiger einkaufen als die die importiert werden. 

 

Durch die Regionalität wird eine Transparenz für uns als Verbraucher geschaffen und somit wird bei uns vertrauen erzeugt. Du kannst problemlos erkennen, woher das Produkt stammt und man kennt den Erzeuger. Und wenn Du möchtest, könntest du rein theoretisch wie auch bei dem Bauernhof direkt ein Bild der Produktion vor Ort machen.

 

Du unterstützt damit auch die heimische Landwirtschaft und sicherst die heimischen Betriebe und Arbeitsplätze. 

 

Weist Du eigentlich, was Du wann regional und saisonal bekommst? Oft weis man nicht, was wann bei uns wächst. Damit Du einen besseren Überblick bekommst, habe ich Dir eine Liste bzw. Saisonkalender hinzugefügt. Somit hast du keine eintönige Ernährung und man kann sich mehr auf die Erdbeersaison freuen. 

Bei mir hängen die Kalender in meiner Küche, damit ich sie immer im Blick habe. 

 

Kaufst Du bewusste regionale und saisonale Produkte? 

Die Saisonkalender habe ich von der Seite www.regional-saisonal.de .

 

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